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Schlagwort-Archive: Natur

Zum Todestage Gotthilf Heinrich von Schubert

schubertGotthilf Heinrich von Schubert (* 21. April 1780 in Hohenstein; † 1. Juli 1860 in Laufzorn bei München) war ein deutscher Naturforscher und Philosoph, der sich auch schriftstellerisch betätigte.

Aus einem pietistischen Pfarrhaus stammend studiert er zunächst Theologie, wechselt aber dann zur Medizin. 1803 promoviert er in Jena und läßt sich als Arzt nieder. 1806 geht er nach Dresden, wo er mit Adam Müller und Heinrich von Kleist in Verbindung tritt. Auf deren Anregung hin hält er vielbeachtete Vorträge über Magnetismus, Hellsehen und Träume. Durch Vermittlung Schellings wird er 1809 zum Rektor der neugegründeten Realschule in Nürnberg ernannt. 1819 wird er als Professor für Naturgeschichte nach Erlangen berufen. 1827 folgt er einem Ruf als Professor für Allgemeine Naturgeschichte nach München. Er stirbt 1860 in Laufzorn bei München. Während seines Lebens stand er mit führenden Persönlichkeiten seiner Zeit in Verbindung: mit Herder, Schelling, Baader und Hegel, mit Brentano, den Gebrüdern Schlegel, Tieck, Jean Paul, Kleist und Goethe, sowie mit dem Maler Caspar David Friedrich. Seine Natur- und Geschichtsphilosophie und besonders die Hervorhebung des Unbewußten übte einen starken Einfluß auf die Dichter der Romantik, wie Brentano, Kleist und E. T. A. Hoffmann, aus.   Weiterlesen…

Reisetagebuch “Marsch zur Freiheit”: Tag 7

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Donnerstag, 8. August 2013

Der Wecker klingelt uns gegen 07:00 Uhr aus den Betten. Gegen 07:30 Uhr gibt es dann zum Frühstück Tee, Müsli und Joghurt. Unser Ziel für den heutigen Tag ist zunächst ins Untertal abzusteigen um dann durch das Gschnitztal zum Tribulaunhaus (2064 Meter) aufzusteigen. Der Abstieg ist anfangs von starken Orkanböen geprägt, sodass wir unsere Schritte relativ vorsichtig setzen. Nach ca. einer Stunde schlägt das Wetter um und die Sonne treibt uns den Schweiß aus den Poren. Die Tatsache, dass wir unsere Windschutzkleidung noch tragen wirkt dem nicht sonderlich entgegen. Gegen 10:00 Uhr legen wir eine Pause ein und ziehen uns um.  Als wir gegen 11:00 Uhr im Untertal ankommen beschließen wir die Tour an diesem Tag zu beenden, indem wir vom Tribulaunhaus weitermarschieren und Südtirol schon heute erreichen. Gegen 14:00 Uhr erreichen wir das Tribulaunhaus und essen zu Mittag – es gibt Omelette. Unser Ziel ist es jetzt zur Scharte kurz vor dem Gschnitzer Tribulauner aufzusteigen und dann nach St. Anton abzusteigen. Wir fragen an der Hütte sicherheitshalber, welchen Weg wir einschlagen müssen. Nach einem langen, anstrengenden Aufstieg durch ein Geröllfeld sind wir auf der Scharte. Südtirol ist erreicht! Der Wind lässt uns jeden Schritt langsam und bedächtig setzten. Bereits beim Aufstieg haben wir kleinere Steinlawinen um uns herum bemerkt. Oben führt nach rechts ein Weg zum Tribulauner hoch, jedoch in die Richtung, die wir eigentlich einschlagen sollten, ist kein klarer Weg ersichtlich. Es geht relativ steil hinunter, ist jedoch mit ein wenig klettern machbar – denken wir zumindest. Als wir jedoch nach knapp 25 schwierigen Höhenmetern erkennen, dass wir niemals in einem Stück hinunter kommen, klettern wir zurück nach oben, ein nicht ganz ungefährliches Unterfangen, aufgrund der hohen Steigung, des losen Gerölls, des starken Windes und nicht zuletzt die Unerfahrenheit einiger Beteiligten im Freiklettern, das allen Kameraden ein feuchtfröhliches Nahtoderlebnis beschert. Glücklich noch am Leben zu sein und unser Endziel Südtirol, auch wenn anders als geplant, erreicht zu haben. machen wir uns auf den Weg zurück zum Tribulaunhaus und dann schließlich weiter nach Gschnitz. Hier haben wir die besondere Ehre zum Abschluss der wunderschönen Tour ein Murmeltier zu sichten. Von Gschnitz aus treten wir dann über die öffentlichen Verkehrsmittel den Weg gen Heimat an.

Wir hoffen es hat euch gefallen, jetzt seid ihr dran!

Reisetagebuch “Marsch zur Freiheit”: Tag 6

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Mittwoch, 7. August 2013

Gegen 06:00 Uhr wachen wir auf und lassen alles Unnötige in der Hütte zurück. Unser Ziel ist der Habicht und damit der erste Berg für alle Beteiligten, in einer Höhe von über 3000 Metern. Wir nehmen lediglich etwas Essen, Trinken und Regenkleidung, gepackt in einem Rucksack, für den Aufstieg mit. Nach einem kleinen Frühstück bestehend aus trockenem Brot beginnt der Aufstieg um 07:30 Uhr. Es ist windig und die Temperaturen liegen zwischen 10 °C und 15 °C. Kleinere Kletterpassagen mit befestigen Stahlseilen wechseln mit Geröllfeldern. Als man das Gipfelkreuz endlich um 10:30 Uhr erreicht ist die Aussicht atemberaubend. Berge, Wälder und Gewässer soweit das Auge reicht. Der Aufenthalt ist jedoch aufgrund des starken Windes nur von kurzer Dauer und so macht man sich dann auch bald auf den Weg wieder hinunter. Gegen 11:00 Uhr machen wir Mittag. Es gibt belegte Brote und ein wenig Fisch. Um 13:15 Uhr, kurz bevor wir die Hütte wieder erreichen verstärkt sich der Wind. Wieder auf der Hütte erfahren wir dass es an diesem Tag noch gewittern wird. So entschließen wir uns mal einen ruhigen Tag einzulegen und diesen in der gemütlichen Stube mit einem Krug Gerstensaft und einer warmen Mahlzeit zu verbringen. Es gibt Käsknödel an einem Salat. Gegen 09:00 Uhr begeben wir uns wieder ins Bett.

Reisetagebuch “Marsch zur Freiheit”: Tag 5

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Dienstag, 6. August 2013

Wir stehen um 07:30 Uhr auf laufen ohne Frühstück weiter. Das Wetter ist mal wieder sonnig und wolkenlos, Temperatur bis zu ca. 30 °C. Gegen 09:00 Uhr erreichen wir Kreith und um 12:00 Uhr dann endlich Telfes. Hier machen wir Mittag, das aus belegten Semmeln, Milch, Obst und Pudding aus dem örtlichen Supermarkt besteht. Auch wenn es komisch klingt, ist es immer wirklich erstaunlich, wie einem die Sachen weitaus mehr schmecken, wenn man den ganzen Tag unterwegs ist. Von Telfes führt unser Weg durch einen schönen Mischwald am Fuße eines Berges bis wir dann das Pinnistal gegen 16:00 Uhr erreichen. Der Weg zur Karalm (1737 Meter) am Ende des Tales ist genauso gemütlich wie schön, Wiesen und Wälder wechseln sich ab, in der Mitte ein kristallklare Bergbach und in der Ferne ragt der mächtige Habicht (3277 Meter) auf. Als wir die Alm gegen 19:00 Uhr erreichen, machen wir eine kurze Pause, um dann schließlich den letzten Teil der Tagestour, den Aufstieg zur Innsbrucker Hütte (2369 Meter) zu bewältigen. Wir erreichen diese dann schließlich um 20:15 Uhr, wo wir noch gemütlich eine warme Suppe löffeln. Pünktlich zur Bettruhe um 22:00 Uhr legen wir uns ins Matratzenlager und schlafen. Mit knapp über 35 Kilometer war es die längste Tagesstrecke der gesamten Tour.

Reisetagebuch “Marsch zur Freiheit”: Tag 4

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Montag, 5. August 2013

Der Wecker klingelt um 07:00 Uhr. Nach dem Aufstehen packen wir das Zelt zusammen und legen die am Vortag nass gewordenen Sachen aus, um sie von der aufgehenden Sonne trocknen zu lassen. Gegen 09:30 Uhr machen wir uns auf dem Weg zum Zirler Freibad, wo wir uns duschen und einige unserer Sachen waschen. Um 12:00 Uhr wandern wir weiter zum Supermarkt. Man darf mal wieder verzweifelt nach großen Wolken suchen und die Temperatur erreicht bis zu 30 °C. Hier kaufen wir Brot, Obst, Aufstrich und ein wenig Fisch. Unser Marsch geht um 12:30 Uhr weiter, das Endziel für den heutigen Tag ist Telfes, etwa 30 km vom jetzigen Standort entfernt. Wir kommen durch Unterperfuss, Afling, Völs und am Natternsee vorbei. Gegen 18:00 Uhr fängt es an zu gewittern, von dem Ereignis des Vortags geprägt, stellen wir uns in Nattern unter und warten ab. Als sich alles gelegt hat, laufen wir weiter. Zuversichtlich das Ziel Kreith noch am heutigen Tag zu erreichen laufen wir weiter durch Wälder, überqueren Straßen und Bahngleise um nach drei Stunden eine Ortschaft zu erreichen, nämlich Mutters. Nicht Kreith, denn wir waren im Kreis gelaufen. Ein wenig verärgert, aber dafür umso müder schlagen wir unser Zelt auf einer Wiese auf und legen uns, nach einer spärlichen Mahlzeit aus Brot gegen 23:00 Uhr schlafen. Ein nicht sonderlich erfolgreicher Tag.

Reisetagebuch “Marsch zur Freiheit”: Tag 3

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Sonntag, 4. August 2013

Wir erwachen gegen 07:30 Uhr und beginnen unser Zeug zu packen. Gegen 08:00 Uhr nehmen wir dann unser Frühstück ein. Es gibt Milch und wie erwähnt Kartoffelschnitz. Unser erstes Ziel des heutigen Tages ist die Erlspitze (2405 Meter), der zweiten Gipfel unserer Reise. Das Wetter ist sonnig, mit Temperaturen bis ca. 25 °C. Bis auf die Eigenkonstruktion eines kreativen Kameraden, nämlich mithilfe eines Gummibandes einen Trinkbeutel als Rucksack zu tragen, lassen wir alles andere in der Hütte, um den Aufstieg nicht schwieriger zu machen als er ist. Wir brechen um 09:00 Uhr auf und erreichen das Gipfelkreuz um 10:30 Uhr. Nach einer 20 minütigen Pause machen wir uns an den Abstieg und sind pünktlich zur Mittagsstunde wieder am Solsteinhaus. Um 12:30 Uhr steigen wir weiter nach Hochzirl, einem Bahnhof ab, um von dort nach Zirl zu gelangen, eine Ortschaft in der wir unsere Nahrungsvorräte aufstocken wollen. Das zunächst gute Wetter täuscht, gegen 14:45 Uhr grollt der erste Donner in der Ferne. 20 Minuten später beginnt es zu nieseln. Wir entschließen uns, unsere Regenjacken anzuziehen und unsere Regenhüllen über die Rucksäcke zu stülpen. Es dauert nur 5 Minuten und wir geraten in einen Platzregen, welcher uns in den 2 Minuten, die wir benötigen um in einer Unterführung Unterschlupf zu finden, ordentlich durchnässt. Als der Regen nachlässt erreichen wir den Bahnhof Hochzirl nach ein paar Minuten. Wir begeben uns ins Bahnhofsgebäude, um uns trockene Hosen anzuziehen und unsere Schuhe ein wenig trocknen zu lassen. Gleichzeitig schauen wir uns auf der Karte nach einem geeigneten Schlafplatz um. Unser Blick fällt auf die alte Burgruine Fragenstein. Gegen 16:15 Uhr machen wir uns auf den Weg, um dann nach 30 Minuten festzustellen, dass die Burg ihren Zweck nicht erfüllt: Sie ist schlicht und ergreifend zu weit von Zirl entfernt und man ist sich im ersten Moment nicht sicher ob nicht doch ein Kassenhäuschen davorsteht, so gut erhalten wie sie noch aussieht. Da sich langsam ein Gewitter abzeichnet, steigen wir weiter Richtung Zirl ab in der Hoffnung eventuell eine günstige Pension zu buchen. Überraschenderweise taucht eine etwas größere Rasenfläche in dessen Mitte ein Kriegerdenkmal steht auf. Wir entschließen unser Lager hier aufzuschlagen. Zu Abend gibt es Suppe, Seitan und Brot. Gegen 22:30 Uhr legen wir uns schlafen.

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