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Den Aufstand wagen!

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17. JUNI 1953 – ZWEI TAGE HOFFNUNG

Der Volksaufstand des 17. Juni 1953, der sich nun zum 61. mal jährt, war ein Paradebeispiel für die Widernatürlichkeit des Kommunismus und zeigt, wie wenig diese Ideologie dem Wesen des deutschen Volkes entspricht. 

Nachdem die SED im Juli 1952 den planmäßigen Aufbau des Sozialismus beschlossen hatte, welcher dem Prozess der Sowjetisierung des Volkes erzwingen und die Staatsmacht stärken sollte, hatte vor allen Dingen die verbliebene Mittelschicht der DDR unter den Maßnahmen zu leiden. Insbesondere Bauern und kleine Handels- und Gewerbebetriebe fielen dem aufflammenden Staatsmonopolismus zum Opfer und sollten durch erhöhte Abgaben zur Aufgabe ihrer Selbstständigkeit gezwungen werden.  Weiterlesen…

Damals wie heute: Presseartikel

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Um den Unterschied, bzw. gerade den nahezu nicht existenten Unterschied zwischen der Berichterstattung in der DDR und in der BRD deutlich zu machen, haben wir einen Presseartikel geringfügig umgeschrieben.


Gegen Arbeiter-und-Bauern-Staat: Saboteure verteilen Flugzettel vor Schulen.

Jugendliche Klassenfeinde sind erneut in Günzburg unterwegs. Volkspolizei rät, wachsam zu sein.

Günzburg. Zwei Jugendliche haben vergangene Woche vor Schulen in Günzburg Zettel mit republikfeindlichen Inhalten verteilt. Das sagt Jonas Wörz, Schüler der Dominikus-Zimmermann-Realschule in Günzburg und stellvertretender Vorsitzender der FDJ Offingen.

„Zwei etwa 16-Jährige standen am Donnerstag vor einer Woche auf dem Gehweg vor unserer Schule, haben junge Schüler angesprochen und Flugschriften verteilt“, erzählt er. Die Texte darauf hätten eindeutig klassenfeindliche Inhalte. „Die Mauer muss weg! stand darauf“, erinnert sich der Zehntklässler. Er habe den Vorfall sofort einem Neulehrer gemeldet. Doch als dieser dann nach den beiden Gestalten schauen wollte, waren diese bereits weiter zum Dossenberger-Gymnasium gezogen. Den Vorfall bestätigt auch Ulrich Feistle von der Staatssicherheit Neu-Ulm. Der Staatssicherheitsbeamte prüft momentan die Schriften auf Fingerabdrücke und Geruchsspuren, danach werden sie weitergeleitet an die Staatsanwaltschaft Memmingen.

„Wenn die Saboteure nicht ergriffen werden, kann die Volkspolizei in solchen Fällen leider wenig machen“, erklärt Alexander Resch, Pressesprecher der Volkspolizei Schwaben Süd/West. Politische Werbung auf dem Schulgelände sei in Bayern generell verboten. „Deshalb stehen klassenfeindliche Gruppierungen meist vor der Schule“, weiß Resch. Er rät Schülern dazu, wachsam zu sein. Sollte nicht eindeutig sein, welche tiefere Intension eine Schmähschrift habe, sei es besser, sich an einen Neulehrer zu wenden. „Auf jeden Fall sollten sich Schüler nie in Gespräche verwickeln lassen“, sagt Resch.

In den Günzburger Schulen ist das Problem bekannt. Bereits vor einigen Monaten sind Bücher mit klassenfeindlichen Inhalten dort verteilt worden. Gerhard Lang, Schulleiter der Dominikus-Zimmermann-Realschule, hat nach dem erneuten Vorfall vergangene Woche mit seinen Schülern gesprochen: „Wir thematisieren diese Dinge im Unterricht, beispielsweise in Staatsbürgerkunde.“ Das geht Jonas Wörz noch nicht weit genug. Er möchte detailliert aufklären, denn immer öfter würden Republikfeinde sozialistisch nicht gefestigte Schüler mit klassenfeindlichen Texten für die Republikflucht werben.

Im Gespräch mit Altermediaautor Axel Möller

Über den Autor eines der bekanntesten Blogs des Widerstands.

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Im Jahre 1997 ging das Störtebeker-Netz online, das sich innerhalb weniger Jahre zum meist besuchten Blog des Widerstands entwickelte und heute unter Altermedia Deutschland bekannt ist.

Im Gespräch mit Martin und Karl berichtet Axel Möller, wie er nach dem Fall der Mauer zum Widerstand kam, wie aus einer kleinen Seite Mitte der 90er Jahre das Störtebeker-Netz und schließlich Altermedia Deutschland wurde, was ihm bei seiner täglichen Arbeit bis heute motiviert und warum er bereit ist, dafür auch in Haft zu gehen.

Wer Axel Möller unterstützen möchte, schreibt ihn am besten über Altermedia Deutschland an. Solange er noch nicht in Haft ist, könnt ihr ihn auch auf dem Postweg unter der Adresse Axel Möller, Reiferbahn 4, 18439 Stralsund kontaktieren.

Weiterführende Verweise

Altermedia-Prozeß: Das Bekenntnis
Altermedia-Prozeß: Der Deal
Anklageverlesung im Altermedia-Prozeß
Die Anklageschrift (PDF)

 

gefunden auf spreelichter.info