Die Angst vor den weißen Masken II
Wir erinnern uns zurück: In der Nacht auf Montag, den 05. Dezember, besuchten Aktivisten die (einst) schöne Stadt Geislingen, in der Überfremdung und linke Utopie tiefe Kerben geschlagen haben, um auf den drohenden Volkstod aufmerksam zu machen. Diese Aktion reihte sich in die Unsterblichen-Proteste ein. Und so ernst das Thema für sich ist, so zufrieden und belustigt stimmte es die Redaktion, das Nachspiel der Aktion mitzuverfolgen. Denn nach den Aktionen in Langenau, Illertissen und Neu-Ulm scheint der „Aufstand der Anständigen“ nun vollends am Rad zu drehen.
Allen voran der Linke Holger Schrag, der im Geislinger Stadtrat sitzt und gleich alle Hebel in Bewegung setzte, um den Staatsapparat und die Presse auf den Plan zu rufen. Nicht, dass das irgendjemanden der Aktivisten stören würde. Denn die Polizei ist unfähig und dazu noch nicht einmal zuständig für Nicht-Straftaten und Presseartikel bringen die Aktionen wenigstens ins überregionale Gespräch.
So tätigte der Holger zuerst einmal einen Hilferuf auf seiner Netzseite:
„An mehreren Geislinger Schulen wurden heute früh offensichtlich von Neonazies reichlich Plakate [...] geklebt. Kennt ihr diese Organisation vielleicht?“
Nun sollte man dem werten Herrn vielleicht raten, erst einmal das Wort „Nazi“ richtig zu schreiben, bevor man versucht, irgendwelche Organisationen zu enttarnen. Doch es geht weiter. Denn als Quasi-Sankt-Martin linker Couleur fühlte sich gleich das DRK-Mitglied Stephan Nusser aus Geislingen berufen, den Kasper zu spielen:
„ich habe die [Geislinger Zeitung] heute morgen gleich um halb neun rum informiert und mit roderich schmautz telephoniert, der gemeint hat er kümmert sich darum [...] ich hab vorsorglich mal bilder gemacht von den beklebten flächen, die als werbefläche verkauft werden…“
Und siehe da, tags darauf stand in der Zeitung:
„In Geislingen sind Plakate einer offenbar rechtsextremen Organisation aufgetaucht. [...] Laut Hinweisen im Internet stecken hinter den Plakaten die “Spreelichter”. Die Gruppierung, die vor allem in Brandenburg aktiv ist und mit Videos wirbt, organisiert internetgestützt Aktionen. Auf einer rechten Website ist davon die Rede, es seien ‘mehrere hundert Plakate’ an Schulen in Göppingen, Geislingen, Kuchen, Ebersbach, Uhingen, Salach, Süßen und Eislingen geklebt worden.“
Der Verfasser dieses Artikels scheint wieder einmal die journalistischen Fähigkeiten der SWP bewiesen zu haben. Denn zu behaupten, die Plakate stammten von einer Organisation, die vor allem in Brandenburg aktiv ist, ist wohl nur mit einem ausgeprägten Fabulierungsdrang möglich. DIE UNSTERBLICHEN sind erstens keine Organisation, hinter der eine Gruppierung steckt (das ist vielleicht bei den Bilderbergern so). Und zweitens kann kein Mensch mit Hirn ernsthaft glauben, dass Leute aus Brandenburg mitten in der Nacht extra nach Geislingen an der Steige fahren, um dort Plakate zu kleben. Nicht einmal der Bezug auf die rechte Webseite stimmt, denn der zitierte Artikel stammt vom November.
Das war diversen lokalen Krüppelkommunisten aber egal. Denn die wollten auf etwas ganz anderes hinaus und verfassten auch gleich die passende Presseerklärung, in der es unter Anderem heißt:
„Antifaschismus ist notwendig und muss Neonazis am Arbeitsplatz, in der Nachbarschaft und in der Öffentlichkeit immer wieder aus der Deckung holen. [...] Wer Neonazis Rückzugsräume lässt, lässt ihnen Raum, ihre nächsten Gewalttaten zu planen.“
Heißt also im Klartext: “Nationale Aktivisten, die Plakate kleben, gehören bis ins Eigenheim tyrannisiert von roten Spinnern, die einen nach Belieben auch noch beim Arbeitgeber und der Polizei denunzieren.” Da braucht sich dann auch keiner mehr wundern, warum gewisse Aktivisten nunmehr dazu übergegangen sind, weiße Masken zu tragen. Bei solchen Tönen sollten die Genossen lieber aufpassen, dass man sie nicht eines Tages aus der Deckung holt und entsprechend lustige Dinge mit ihnen anstellt. Wer das eine will, muss das andere eben mögen.
Und da der Holger Schrag der obigen Erklärung nach nichts von Persönlichkeitsrechten hält, haben wir ihm den Vortritt gelassen und wünschen allen UNSTERBLICHEN ein frohes Schaffen.

Nachdem du, lieber Holger, als Person von öffentlichem Interesse giltst, und deine Adresse in dein eigenes Wiki geschrieben hast, dürftest du wohl nichts dagegen haben. Bei Beschwerde bittet die Redaktion darum, ihr eine Kopie des Personalausweises zur Verifikation zuzusenden.




7. Dezember 2011 


Spreelichter berichten über die Pressehysterie:
http://spreelichter.info/blog/Der_Schock_muss_aufgearbeitet_werden-1027.html
Jaja, und jetzt wird wieder rumgeheult. Zuerst dazu aufrufen, Leute aus der Deckung zu holen, und dann beleidigt sein, wenn es einen selber trifft. Dabei sind die genannten Daten von Holger nicht mal etwas neues. Er hat sie ja selbst ins Netz gestellt…
http://www.geislingen.org/hollosch/2011/12/07/person-des-oeffentlichen-lebens/
Gut das die Adresse veröffentlich wurde.
Holt ihn aus der Deckung, [aufgrund eventueller StGB-Relevanz leider entfernt. Die Redaktion] .
Antideutscher Verbrecher.
Eine gute Aktion, herzlichen Glückwunsch. Macht weiter so, laßt euch nicht beirren. Ihr macht das genau richtig!!!
Alle Daumen hoch.
Grüße von der Nordsee
Eine gelungene Aktion. Dank und Anerkennung für die Organisatoren. Die hysterischen Reaktionen der Rotfront zeigen: Die Botschaft ist angekommen.
Wenigstens die Anrede könnt Ihr Ihm gönnen.
Also Worte wie: Du, Dein etc.
Sonst gibt es noch eine Anzeige wegen Beleidigung ^^
Und es geht munter weiter in der Systempresse:
http://www.swp.de/goeppingen/lokales/goeppingen/Sorge-ueber-rechtsradikale-Umtriebe-im-Landkreis;art5583,1250027
und siehe auch
http://nwgoeppingen.wordpress.com/2011/12/11/das-geheule-geht-weiter/
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.geislingen-nazis-werben-unter-schuelern-fuer-anschlaege.af61f2bf-c387-4791-8461-e3d7ded19811.html